Paul Simonis soll auch nach dem blamablen Pokal-Aus gegen Holstein Kiel weiter Trainer des VfL Wolfsburg bleiben. Der Niederländer werde am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) beim nächsten Bundesliga-Spiel gegen 1899 Hoffenheim auf der Bank sitzen, bestätigte Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen am Dienstagabend nach der 0:1 (0:1)-Niederlage gegen den Fußball-Zweitligisten.
«Ja, er ist unser Trainer. Wir wollen uns zusammen mit Paul durch diese Periode arbeiten», sagte Christiansen.
Dass die Wolfsburger in der Bundesliga nur auf Platz zwölf stehen und im DFB-Pokal schon nach der zweiten Runde nicht mehr dabei sind, hat aber offenbar noch tieferliegende Gründe. In einer Art Brandrede prangerte Torwart Marius Müller nach dem Kiel-Spiel gravierende Einstellungsprobleme innerhalb der Mannschaft an. Das und auch einen fehlenden Zusammenhalt hatte bereits Kapitän Maximilian Arnold in den vergangenen Wochen angedeutet.