Die Krönung seines Startelf-Debüts für Werder Bremen mit einem eigenen Treffer blieb Victor Boniface verwehrt. Doch auch ohne Premierentor im grün-weißen Trikot war der Stürmer glücklich. «Es ist lange her, dass ich in der Startelf stand. Ich freue mich, wieder Fußball zu spielen», sagte Boniface nach dem Bremer 1:0 (0:0) gegen Union Berlin zum Auftakt des achten Spieltags der Fußball-Bundesliga. «Ich habe mich sehr gut gefühlt.»
Der Torjäger der Leverkusener Meistermannschaft von 2024 war im Sommer am letzten Tag der Transferperiode an die Weser gewechselt. Ein spektakulärer Coup für die Bremer, aber auch eine Verpflichtung mit Risiken. Schließlich hatte Boniface in Leverkusen zuletzt keine Rolle mehr gespielt, war dann beim AC Mailand durch den Medizincheck gefallen. Bitter für den Nigerianer, gut für Werder. Denn nur so konnten die finanziell wie sportlich eher nicht zur Ligaspitze zählenden Norddeutschen Boniface überhaupt nach Bremen locken.