Acht Einsätze, null Tore, eine leichte Knieverletzung: Die bisherige Bilanz von Victor Boniface bei Werder Bremen ist ernüchternd. Nach dem 0:0 beim FC Augsburg im letzten Bundesliga-Spiel des Jahres hat Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz zum ersten Mal die Tür für einen vorzeitigen Abbruch des Leihgeschäfts mit Bayer Leverkusen geöffnet. Oder zumindest entsprechende Spekulationen nicht dementiert.
«Victor ist gerade angeschlagen und wir stehen im Austausch mit den Leverkusener Ärzten. Wir wollen da jetzt erst mal ein bisschen Ruhe 'reinkommen lassen. Er wird ein paar Tage abschalten, aber dann müssen wir sehen, wie es sich entwickelt», sagte Fritz. «Dann werden wir gemeinsam schauen, wie wir weiterhin verfahren.»
Der 24 Jahre alte Nigerianer kam im August am letzten Tag der Transferfrist von Leverkusen nach Bremen. Die Erwartungen beider Clubs hat er in den vergangenen Monaten aber nicht erfüllt. Bayer 04 suchte einen Standort, an dem der Angreifer seinen gesunkenen Marktwert wieder steigern kann. Werder suchte jemanden, der das drängende Stürmerproblem löst.