Der krasse Außenseiter Lüneburger SK Hansa geht bestens gelaunt in das wohl größte Spiel seiner 125-jährigen Vereinsgeschichte. In der ersten Rundes des DFB-Pokals trifft der Fußball-Oberligist am Samstag (15.30 Uhr/Sky) auf den sechsmaligen Pokalsieger Werder Bremen.
«Ich habe beim Vorstand tatsächlich noch einmal nachgehorcht, ob wir den Transfermarkt vielleicht noch einmal sondieren müssen. Ich war schon etwas brüskiert, weil wir Reis, Dinkci und Füllkrug nicht auf dem Zettel hatten», sagte LSK-Trainer Tarek Gibbah (38) bei seiner Pressekonferenz über die jüngsten Neuverpflichtungen der Bremer.
Einmal in Fahrt, scherzte der frühere Jugendtrainer von Hannover 96 weiter: «Wenn wir es ins Elfmeterschießen schaffen, kann ich besten Gewissens sagen, dass wir der Favorit sind!» Hintergrund dieser Aussage ist, dass sich die Lüneburger auf bemerkenswerte Weise für den DFB-Pokal qualifizierten: Im Finale des Niedersachsen-Pokals der Amateure lagen sie bereits mit 0:3 gegen TuS Bersenbrück zurück, ehe sie es noch ins Elfmeterschießen schafften und dort mit 10:9 gewannen.