Entspannt lauscht Frank Schmidt, wie es im fast leeren Heidenheimer Stadion plötzlich kurz lauter wird. Die Besucher der Führung gewöhnen sich wieder ans Jubeln, kommentiert der 52-Jährige schmunzelnd und gut gelaunt, als er an einem Bartisch in einer Loge sitzt.
Mit frischer Kraft startet der Coach des 1. FC Heidenheim zwölf Wochen nach dem Bundesliga-Abstieg in die Zweitliga-Saison und das Heimspiel am Samstag gegen den VfL Osnabrück (13.00 Uhr/Sky). Es wird für Schmidt die 20. Saison als Cheftrainer des FCH und womöglich eine besondere: Denn es könnte seine letzte werden. Eine ungewöhnliche Ära im deutschen Fußball würde enden.
Ende April, noch bevor das Ende der dreijährigen Erstliga-Zeit des Ostalb-Clubs feststand, hatte Schmidt überraschend erstmals seinen Abschied zum Vertragsende 2027 in Aussicht gestellt. Mit dem kleinen Zusatz «mutmaßlich» schränkte er diesen ein. Und bleibt auch jetzt dabei.