Eine Angehörige der muslimischen Minderheit der Uiguren ist von Niedersachsen aus nach China abgeschoben worden – obwohl ursprünglich die Türkei als Zielstaat vorgesehen gewesen sein soll. Eine Sprecherin des Landrates des für den Fall zuständigen Landkreises Rotenburg an der Wümme und das niedersächsische Innenministerium bestätigten die Abschiebung. Zuerst hatte das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» berichtet.
Die Frau wurde demnach in Rotenburg an der Wümme festgenommen und anschließend über Frankfurt in ein Flugzeug nach Peking gesetzt. Laut Sprecherin des Landrates konnte sich die Uigurin später über Dubai nach Istanbul in Sicherheit bringen.