Wer bei eisigen Temperaturen auf der Straße übernachtet, kämpft ums Überleben. Dieser Winter war besonders herausfordernd - für Wohnungslose und für Hilfsorganisationen. Eine erste Bilanz für Niedersachsen und Bremen:
Welche Angebote gibt es für Wohnungslose im Winter?
Für Wohnungslose in Bremen und Niedersachsen gibt es verschiedene Angebote - von Essensausgaben, Kältehilfebussen bis hin zu Notunterkünften. Die Johanniter sind beispielsweise in Hannover, Oldenburg und Bremen bis zu dreimal wöchentlich mit Kältehilfebussen unterwegs, um abends warmes Essen, Kleidung, Schlafsäcke und Hygieneartikel zu verteilen.
In Hannover gab das Team nach eigenen Angaben schon mehr warme Mahlzeiten aus als üblich. Bis Ende der Saison rechnen die Mitarbeitenden mit rund 9.450 Tellern.
Bedürftige in Celle können sich an die stationäre Kältehilfe wenden. «Die Resonanz hat durch die Kälte zugenommen, insbesondere kommen mehr Obdachlose mit Sack und Pack», teilten die Johanniter mit. In Bremen ist zusätzlich alle 14 Tage ein Arztmobil unterwegs.