Mit einer neuen Kampagne sollen neue Schwimmlehrer gewonnen werden. Damit soll langen Wartezeiten auf einen Schwimmkurs entgegengewirkt werden, teilte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mit. Das sei wichtig, da immer weniger Kinder schwimmen könnten.
«Die Kinder, die heute nicht richtig schwimmen lernen, sind ihr Leben lang am und im Wasser gefährdet», sagte DLRG-Präsidentin Ute Vogt. Die Nachfrage nach Schwimmkursen sei dabei nicht das Problem. Sie sei bei den einzelnen DLRG-Ortsgruppen hoch, sagte Vogt. Durch Bäderschließungen gebe es aber zu wenig Wasserflächen, um der Nachfrage gerecht zu werden. Und auch bei den ehrenamtlichen Ausbildungskräften gebe es Nachholbedarf - obwohl die DLRG Ende 2023 ein Rekordhoch bei ihren Mitgliederzahlen verzeichnete.