Das Handy ist immer dabei, Nachrichten ploppen im Sekundentakt auf, der Stream scheint nicht zu enden - und der Blick ist meist auf den Bildschirm gerichtet: Eltern wissen, wie stark die verführerische Macht digitaler Medien sich auf Kinder und Jugendliche auswirken kann.
Überraschend allerdings: Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse wissen die meisten Eltern ziemlich genau, welche digitalen Medien und Online-Angebote ihr Kind nutzt.
Demnach fühlt sich die Hälfte der Befragten eher gut informiert, 24 Prozent sogar sehr gut. Für ein Fünftel der Eltern ist die Mediennutzung den Angaben zufolge allerdings «eine Art Blackbox», sie fühlen sich schlecht darüber informiert, was ihr Kind sich im Internet ansieht, welche Spiele es spielt und was es postet.
Für die repräsentative Untersuchung befragten die Meinungsforscher vom 30. Januar bis 16. Februar bundesweit 1.001 Eltern, die Kinder im Alter zwischen 6 und 18 Jahren haben. Die KKH zählt nach eigenen Angaben mit gut 1,5 Millionen Versicherten zu den großen bundesweiten Krankenkassen.