Studierende müssen sich auf steigende Kosten bei den Studentenwerken in Niedersachsen einstellen. Trotz mehr Geld vom Land Niedersachsen könnten bisherige Preise nicht beibehalten werden, teilte etwa das Studierendenwerk Göttingen mit. Die Preise würden daher unter anderem in den Wohnheimen oder den Mensen steigen.
«Viele Studierende haben existenzielle Sorgen», teilte das Studentenwerk Hannover mit. Das Problem sei nicht neu, dürfte sich aber verschärft haben, hieß es. Mehr als ein Drittel der Studierenden müsse mit einem Einkommen von weniger als 800 Euro im Monat auskommen. Eine Sozialerhebung, die vor der russischen Invasion in die Ukraine Anfang 2022 und den damit verbundenen Kostensteigerungen durchgeführt worden sei, habe das gezeigt.