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Wilmer: Missbrauch darf es «nie wieder geben»

Der neue Bischof von Münster, Heiner Wilmer, hat sich in seiner ersten Ansprache an seinem neuen Wirkungsort auch zum Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche geäußert.  / Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
Der neue Bischof von Münster, Heiner Wilmer, hat sich in seiner ersten Ansprache an seinem neuen Wirkungsort auch zum Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche geäußert. / Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Die katholische Kirche ist durch das Bekanntwerden zahlloser Missbrauchsfälle erschüttert worden. Der neue Bischof von Münster geht darauf in seiner ersten Rede ein und gibt ein Versprechen ab.

Der neue Bischof von Münster, Heiner Wilmer, ist in seiner ersten Ansprache auf den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche eingegangen. «Viele Verantwortungsträger haben viel zu lange weggeschaut», sagte Wilmer, der auch Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ist, in seiner Rede im Dom. «Das alles darf es nie wieder geben, und ich werde mich mit aller mir zur Verfügung stehenden Kraft dafür einsetzen, dass unsere Kirche ein sicherer Raum ist.»

Seit 2010 ist nach und nach bekanntgeworden, dass katholische Priester in Deutschland mehrere tausend Kinder und Jugendliche sexuell missbraucht haben. Dies wurde häufig von Bischöfen und anderen Verantwortungsträgern vertuscht. Mittlerweile hat die Kirche Maßnahmen ergriffen, die sicherstellen sollen, dass sich sexualisierte Gewalt und Machtmissbrauch nicht wiederholen. 

Der 64 Jahre alte Wilmer, bisher Bischof von Hildesheim, führt künftig das mitgliederstärkste deutsche Bistum.

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