Zum Gedenken an den verstorbenen Papst Franziskus wird es in Niedersachsen unter anderem regelmäßiges Glockengeläut und spezielle Fürbitten geben. Im Bistum Hildesheim sollen bis zum Tag der Beerdigung jeweils um 12 Uhr für fünf Minuten die Glocken läuten. Hildesheims Bischof Heiner Wilmer habe die Pfarrgemeinden um das sogenannte Totengeläut am Mittag gebeten, hieß es. Zudem soll in den Eucharistiefeiern für den verstorbenen Papst gebetet werden. Auch im Bistum Osnabrück sind besondere Gottesdienste geplant. In Niedersachsen leben knapp 1,2 Millionen katholische Christinnen und Christen.
Bischof Wilmer sagte: «Mit tiefer Trauer habe ich heute vom Tod von Papst Franziskus erfahren.» Er habe sich dem «Heiligen Vater» sehr verbunden gefühlt. «Er war ein tiefgläubiger Mensch, der nicht nur mir, sondern Millionen von Menschen weltweit ein großes Vorbild gewesen ist.» Wilmer bezeichnete Franziskus als Weltbürger und herausragenden Intellektuellen. «Er war global eine enorm wichtige Stimme für Menschen in Armut und Bedrängnis, für all jene, die nicht gehört und nicht beachtet werden.»