Friedensräume schaffen, gesellschaftliche Spaltung überwinden, Hoffnung machen: Dies sieht die amtierende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Kirsten Fehrs, als Aufgaben an. «Die Welt ist ins Wanken geraten und bei vielen wachsen Unsicherheiten und Ängste», sagte die Theologin in Würzburg. Dort tagt bis Mittwoch die Synode, das Kirchenparlament der EKD, die bundesweit 16,8 Millionen evangelische Christinnen und Christen vertritt.
«Ich hoffe, dass unser Land politisch wieder Tritt fasst», sagte die Theologin und Hamburger Bischöfin mit Blick auf den Bruch der Ampel-Koalition in Berlin. Demokratie lebe von stabilen Institutionen.