Dass Wählerinnen und Wähler wegen fehlender Stimmzettel warten müssen oder zunächst nach Hause geschickt werden, soll in Zukunft in Niedersachsen nicht mehr passieren. Landeswahlleiter Markus Steinmetz sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Wir haben dazu keine Vorgaben gemacht, weil das bisher nicht als größeres Problem aufgetreten ist.» Jetzt werden aber mit den Kommunen Maßnahmen entwickelt, um derartige Pannen zu verhindern, wie er sagte. «Die Gemeinden sind verpflichtet, ausreichend Stimmzettel in den Wahllokalen vorzuhalten.»
Nach den bisherigen Erkenntnissen kam es im Stadtgebiet Salzgitter zu den gravierendsten Problemen. Insgesamt konnten 110 Personen wegen fehlender Stimmzettel nicht sofort ihr Kreuz im Wahllokal setzen. Wie viele dies nachholten, als Stimmzettel nachgeliefert worden waren, lässt sich laut Landeswahlleitung nicht mehr aufklären. Mindestens 34 Personen hätten wegen fehlender Stimmzettel nicht wählen können.