Online-Spiele mit glücksspielähnlichen Inhalten sollen strenger reguliert werden – dafür spricht sich Niedersachsens Landtag aus. Konkret geht es insbesondere um Käufe im Spiel, bei denen man vorher nicht weiß, welche Inhalte man tatsächlich bekommt.
In einigen Spielen sind diese Käufe nötig, um überhaupt Fortschritte machen zu können oder um konkurrenzfähig zu sein – etwa, wenn in einer Fußball-Simulation ein Spielerpäckchen mit einer Chance auf einen Topstar wie Lionel Messi gekauft wird. Bezahlt werden diese Käufe oft mit virtuellen Währungen, so dass die Kosten in Euro nicht sofort ersichtlich sind.
Im Gaming spricht man von sogenannten Lootboxen (wörtlich: Beutekisten). Damit sind virtuelle Behälter oder Packs gemeint, die eine zufällige Sammlung bestimmter Spielgegenstände enthalten. Zu finden sind diese in sehr vielen Spielen, bekannte Beispiele sind «Counter-Strike», der «Fifa»-Nachfolger «EA Sports FC» oder das Handyspiel «Castle Clash».