Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi hat den Kurs der Landesregierung während der Corona-Pandemie verteidigt. Das Land habe gestützt auf wissenschaftliche Expertise immer versucht, «Menschenleben zu retten und zugleich Freiheitseinschränkungen so gering wie möglich zu halten», sagte der SPD-Politiker nach einer Anfrage der AfD im Landtag.
«Niedersachsen ist im bundesweiten Vergleich gut durch diese Pandemie gekommen», sagte Philippi. Er räumte jedoch ein, dass es auch Entscheidungen gab, die heute anders getroffen würden. Der Minister nannte die langen Schulschließungen sowie Einschränkungen in der Jugendarbeit, der Kultur und für Familien.
Philippi zufolge gab es in Niedersachsen bisher mehr als 3,9 Millionen laborbestätigte Covid-19-Fälle. Fast 16.500 Menschen seien ums Leben gekommen.