Angesichts zunehmender Drohnensichtungen wollen die norddeutschen Küstenländer ihre Abwehrfähigkeiten besser bündeln. Die Innenministerinnen und -minister sowie Innensenatoren von Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen trafen sich mit Vertretern der Bundeswehr, der Wissenschaft und der Wirtschaft in Hamburg zum neuen «Norddeutschen Kompetenzcluster Drohnenabwehr».
Innensenator Grote: «Erheblicher Handlungsbedarf»
Ziel sei es, die Zusammenarbeit zwischen den fünf Küstenländern im Kampf gegen potenziell gefährliche Drohnenflüge zu stärken. Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) sprach von einem «erheblichen Handlungsbedarf». Täglich werde über Drohnenüberflüge berichtet, die auch für Verunsicherung sorgten, sagte er. Es handele sich um die bislang größte Zusammenkunft dieser Art im Norden, was die Expertise im Bereich Drohnen angehe. «Das zeigt, dass der Norden hier vorangeht», sagte Grote.