Beschädigte Unterseekabel, auffällige Schiffsmanöver, Sabotageverdachtsfälle bei der Marine - vor dem Hintergrund einer angespannten Sicherheitslage betont die Bundeswehr die Bedeutung drei neuer Aufklärungsschiffe, von denen das erste am Dienstag in Wolgast auf Kiel gelegt wurde. Das neue Flottendienstboot sei das modernste, das die Welt je gesehen habe, sagte Generalleutnant Andreas Hoppe bei der Kiellegung. «Hier wird die Zukunft eingebaut, damit wir auf jeden Fall eine Abschreckungsfähigkeit haben und Putin klarmachen: "Versuch es gar nicht erst mit uns".»
Mit ihrer Sensorik sollen die Flottendienstboote als Augen und Ohren der Bundeswehr dienen. Die aktuellen Flottendienstboote befinden sich seit mehreren Jahrzehnten in Dienst. Sie sollen ab 2029 durch die neuen, rund 130 Meter lange Schiffen ersetzt werden.