Helgoland hat in der Nacht zum Donnerstag einen umfangreichen Blackout geprobt und den Ausfall des Seekabels simuliert. Erfolgreich, wie der Geschäftsführer der Versorgungsbetriebe Helgoland GmbH, Kay Martens, sagte. Um 23.00 Uhr wurde die einzige Stromleitung vom Festland schlagartig und bis 4.00 Uhr morgens abgeschaltet.
2009 wurde Helgoland über das Kabel an das Stromnetz angeschlossen. Zuvor haben Dieselgeneratoren vollumfänglich die Versorgung der Insel gewährleistet, wie Martens sagte. Diese dienen nun als Notstromaggregate.
Da diese nun in die Jahre gekommen seien, seien zusätzlich modernere Aggregate angeschafft worden. «Die konnten wir natürlich auch vorher testen, aber niemals in einem solchen Lastzustand. Das heißt, in dem Fall, wo das Kabel plötzlich weg ist», sagte Martens.