Die Bergung des Atommülls aus der maroden Schachtanlage Asse in Niedersachsen verschiebt sich um mehrere Jahre. «Mit dem jetzigen Kenntnisstand lässt sich der Rückholbeginn 2033 nicht mehr darstellen», teilte die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) am späten Abend mit. Erst wenn ein neuer Schacht Asse 5 mit Förderanlage gebaut sei, könne mit den vorbereitenden Maßnahmen für die Rückholung begonnen werden, hieß es.
In ihren neuen Planungen geht die Betreibergesellschaft mit Sitz im niedersächsischen Peine davon aus, dass die Einsatzbereitschaft der Schachtförderanlage 2039 hergestellt sein kann. Bisher hatte die BGE mit dem Rückholplan 2020 den Beginn der Bergung für 2033 anvisiert. In den vergangenen Wochen war aber bekanntgeworden, dass der Termin geplatzt ist.