Nach rund fünf Monaten Seereise ist die deutsche Fregatte «Hamburg» kurz vor dem Weihnachtsfest von einem Nato-Einsatz nach Wilhelmshaven zurückgekehrt. Das Kriegsschiff mit rund 235 Soldatinnen und Soldaten an Bord lief am Vormittag in seinen Heimathafen ein, wie eine Sprecherin der Marine sagte. Am Pier des Marinestützpunktes wurde die Besatzung von Familien, Freunden und Kameraden empfangen.
Kommandant: Fordernde Monate
Die «Hamburg» war im Juli von Wilhelmshaven aus aufgebrochen, um sich in Nord- und Ostsee sowie im Atlantik der sogenannten Standing Nato Maritime Group 1 anzuschließen, einem der maritimen Einsatzverbände des Militärbündnisses, der dort vor allem für die Kontrolle und den Schutz der Seewege zuständig ist. Die Nato-Mission war der erste Einsatz der Fregatte unter dem neuen Kommandanten Fregattenkapitän Alexander Timpf.
Hinter seiner Besatzung lägen fordernde und intensive Monate, sagte der Kommandant in einer Mitteilung der Marine. «Durch die gezeigte hohe Flexibilität und Professionalität der Besatzung als geschlossene Gemeinschaft sowie durch die Willensstärke eines jeden Einzelnen haben wir einen sichtbaren Beitrag zur Verlässlichkeit Deutschlands in der Nato geleistet», sagte Timpf.