Die deutsche Fregatte «Baden-Württemberg» ist zu einem UN-Einsatz im östlichen Mittelmeer aufgebrochen. Das Kriegsschiff mit rund 170 Soldatinnen und Soldaten an Bord legte am Vormittag von seinem Heimathafen, dem Marinestützpunkt in Wilhelmshaven ab, wie eine Marinesprecherin sagte.
Die «Baden-Württemberg» wird in den kommenden Monaten erneut an der Mission Unifil im Mittelmeer vor der Küste des Libanon beteiligt sein – das war sie bereits 2023/2024. Die Marine hilft im Rahmen der UN-Mission im Seegebiet vor dem Libanon, Seegrenzen zu sichern und Waffenschmuggel zu verhindern. Außerdem unterstützen die Soldaten bei der Ausbildung der libanesischen Marine.
Ablösung für andere deutsche Fregatte
«Trotz relativ frischer Erfahrungen der "Baden-Württemberg" bei Unifil 2024» habe sich die Sicherheitssituation im östlichen Mittelmeer seit der Eskalation im Nahen Osten in diesem Frühjahr nicht verbessert, sagte der Kommandant Bastian Saphörster in einer Mitteilung der Marine. Er sei daher froh über eine intensive Einsatzvorbereitung zu Jahresbeginn. Auf seine Besatzung könne er sich zu 100 Prozent verlassen, sagte der Fregattenkapitän.
Zunächst soll die rund 150 Meter lange Fregatte nach Angaben der Marine Zypern ansteuern. Dort soll die «Baden-Württemberg» dann die Fregatte «Nordrhein-Westfalen» ablösen, die im Februar zu dem Auslandseinsatz gestartet war.
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