Bei der Suche nach einem Endlager für den deutschen Atommüll bleibt Niedersachsen nach Einschätzung des Landesbergbauamtes potenziell geeignet. «Nach den bisherigen Erkenntnissen kann man davon ausgehen, dass bei den Standortregionen, die 2027 von der Bundesgesellschaft für Endlagerung verkündet werden, Niedersachsen dabei sein wird», sagte der Präsident des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), Carsten Mühlenmeier, der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung».
Mit Blick auf die geologischen Verhältnisse hält Mühlenmeier Niedersachsen durchaus geeignet. «Wir haben Salz und Ton in einer Mächtigkeit, die schon relativ gut ist», sagte der Landesamtspräsident der HAZ. Diese Realität sei in weiten Teilen der Bevölkerung noch nicht ganz angekommen, so Mühlenmeier. Er betonte aber auch, dass die Betrachtung zahlreicher Flächen bislang nicht abgeschlossen sei.