Nach dem Landesparteitag der AfD hat die Polizei ein positives Fazit ihres zweitägigen Einsatzes gezogen. «Abgesehen von einigen kleineren Zwischenfällen, insbesondere zu Beginn der Veranstaltung, kam es zu keinen größeren Störungen», hieß es am Sonntag in einer Mitteilung der Polizeiinspektion Celle, die für den Einsatz verantwortlich war.
Rund 2000 Demonstrierende waren laut Polizei am Samstag nach Unterlüß in die Südheide (Landkreis Celle) gekommen, wo die AfD auf ihrem zweitägigen Parteitag einen neuen Landesvorstand wählte. Die Organisatoren sprachen von 3000 Teilnehmenden.
Die Polizei war nach eigenen Angaben mit mehreren Hundert Kräften aus Niedersachsen vor Ort. Einige Demonstrierende hätten versucht, die von der Polizei eingerichteten Sperrungen zu überwinden oder anreisende Delegierte zu behindern, was die Polizei jedoch laut Mitteilung verhinderte.
«Aus polizeilicher Sicht ging das Sicherheitskonzept auf. Der Großteil der Versammlungsteilnehmerinnen und Versammlungsteilnehmer verhielt sich friedlich und kooperativ», hieß es. Zwischen 30 und 40 Platzverweise hatte es einer Polizeisprecherin zufolge am Samstag gegeben.