Mit Fußball-Oper, Urban Art, Streetdance-Battles, Livekonzert zu einem Zweitliga-Spiel und vielem mehr will Hamburg mit kulturellen Projekten Lust auf die Fußball-Europameisterschaft im eigenen Land machen. Rund um die EM stehe die Kulturstadt Hamburg ganz im Zeichen des Sports, sagte Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (SPD) am Montag laut Mitteilung. «Es ist beeindruckend, wie kreativ sich die Hamburger Kultur dem Thema Fußball nähert und sich vom Sport inspirieren lässt.»
Sowohl Sport als auch Kunst seien elementare Bestandteile unserer Kultur, und beide hätten eines gemeinsam: «Sie verbinden statt zu trennen und ermöglichen Begegnungen. Beides ist gerade jetzt besonders wichtig, in einer Zeit, in der die Fliehkräfte in unserer Gesellschaft stärker werden», sagte Brosda weiter.
Viele der Hamburger Projekte würden Themen wie gesellschaftliche Teilhabe und Diversität, die auch im Fußball aktuell sind, spielerisch aufgreifen. «Das Hamburger Kulturprogramm zur Uefa Euro 2024 verspricht nicht nur viele neue Perspektiven auf den Sport, sondern auch auf die Frage, nach welchen Spielregeln wir als Gesellschaft zusammenleben wollen.»