Das neue Museum für ostfriesische Krimi-Kultur in Norden (Landkreis Aurich) hat sich in den ersten Monaten zu einem Besuchermagneten entwickelt. Mehr als 11.000 Besucherinnen und Besucher hätten sich im ersten Jahr die Ausstellung rund um die Ostfriesenkrimis von Bestsellerautor Klaus-Peter Wolf und anderer Krimiautoren aus der Region angesehen, sagte Kurdirektorin Eva Krüger-Linzer bei einer Jubiläumsfeier. «Ein wunderbarer Beweis dafür, wie lebendig das Interesse für regionale Krimiliteratur ist.»
Klaus-Peter Wolf, der selbst in Norden wohnt und der dafür bekannt ist, dass seine Krimis an echten Schauplätzen an der Nordseeküste spielen, zeigte sich erfreut über den Erfolg, allerdings nicht überrascht. «Wo ich hinkomme, überall sprechen sie über Norden, über die Stadt als etwas ganz Besonderes», berichtete der 71-Jährige von Rückmeldungen auf seiner Tournee. «Und das verbindet sich immer mit Kultur, mit Film und mit Literatur.» Die Krimis lockten ein kulturinteressiertes Publikum nach Ostfriesland, ist der Autor überzeugt.