Das kurze Leben einer dänischen Königin und einer der größten politischen Skandale des 18. Jahrhunderts: Zum 250. Todestag der dänischen Königin Caroline Mathilde zeigt das Residenzmuseum im Celler Schloss die Sonderausstellung «London - Kopenhagen - Celle». Die Schau beleuchtet vom 10. Mai bis zum 12. Oktober das kurze, aber bewegte Leben von Caroline Mathilde - und vor allem die sogenannte «Struensee-Affäre».
Damit gemeint ist die Liebesbeziehung der Königin zum Leibarzt ihres psychisch kranken Ehemannes, des dänischen Königs Christian VII. - als die Affäre aufflog, musste sie Dänemark verlassen. Das Celler Schloss wurde ihr Exil. «Mit Blick auf die Vergangenheit stellt die Ausstellung gegenwärtige Fragen nach persönlicher Erfüllung, dem Umgang mit Veränderungen und dem Gelingen von Reformen», erklärte Museumsleiterin Juliane Schmieglitz-Otten.