Premieren und Stars? Wichtiges über das Filmfest Oldenburg
Filmschaffende aus dem In- und Ausland sowie zahlreiche Film-Fans werden in Oldenburg erwartet. Bis Sonntag sind dort zahlreiche Produktionen aus dem Bereich Independent Film zu sehen. Wichtige Fakten zum 33. Internationalen Filmfest Oldenburg: Im Rahmen des Festivals werden 48 Produktionen gezeigt. Darunter sind 35 Lang- und 13 Kurzfilme. Zu sehen sind sie in verschiedenen Kinos, in Theatern, einem Kulturzentrum und im Autokino auf dem Pferdemarkt. Insgesamt gibt es sechs Spielorte, wie die Veranstalter mitteilten. Auf dem Programm stehen 14 Weltpremieren und 18 Deutschlandpremieren. Da sich um ein Festival mit einem Schwerpunkt auf dem unabhängigen, internationalen Kino, also auf Filme jenseits des Mainstreams handelt, kommen in der Regel keine Hollywood-Stars. Erwartet werden aber zahlreiche international bekannte Künstlerinnen und Künstler. Zu den Ehrengästen gehört die Stuntfrau und Schauspielerin Zoë Bell aus Neuseeland, die im Film «Kill Bill» Uma Thurman in harten Actionszenen doubelte und später die Grenze zwischen Stunt und Schauspiel verschob. Im Film «Death Proof» von Regisseur Quentin Tarantino spielte sie eine Hauptrolle. Erwartet werden zudem der US-Dramatiker Neil LaBute, der portugiesische Filmregisseur Edgar Pêra mit seinem Film «Asphalt Guerrilla» und der US-Regisseur und Schauspieler Michael Polish («Kill Me Now»). Angekündigt sind auch die französisch-amerikanische Filmemacherin Marjorie Conrad («The Joyless Economy») und der Schauspieler Oliver Korittke («Superbuhei»). Sabrina Amali, die in der ARD-Serie «Die Notärztin» zu sehen ist, gehört in diesem Jahr zur Kurzfilmjury. Die Produktionen stammen aus 17 Ländern: Deutschland, USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Polen, Bulgarien, Finnland, Mongolei, Mexiko, Japan, China, Kosovo und Nordmazedonien. Zu den Höhepunkten zählt das Tribute für Zoë Bell. «Viel zu lange Zeit galt Stuntarbeit als die unsichtbare Kunst des Kinos - unverzichtbar, aber unsichtbar», schreiben die Veranstalter und verweisen darauf, dass Zoë Bell mit diesem Muster brach. «Über drei Jahrzehnte hinweg verwandelte sie die Tätigkeit des Doubles in eine eigenständige künstlerische Leistung; sie entwickelte sich zu einer der prägendsten physischen Erscheinungen des modernen Genre-Kinos und wurde dabei selbst zum Star.» Zoë Bell wird demnach ihre Filme auf dem Festival präsentieren. Auch die Retrospektive zu Neil LaBute inklusive der Weltpremiere seines neusten Films «Murderous» gehört demnach zu den Highlights - genauso wie zahlreiche andere Premieren. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenWas erwartet die Besucherinnen und Besucher?
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Was sind die Highlights in diesem Jahr?