Die Suche nach dem plattdeutschen Wort des Jahres 2024 hat begonnen. Bis zum 31. März können Freunde des Niederdeutschen ihre Vorschläge einreichen, per E-Mail oder erstmals auch über die Internetseite des Fritz-Reuter-Literaturmuseums Stavenhagen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte), wie Museumsleiter Torsten Jahn am Freitag bekannt gab.
Seit 1995 sucht das Museum über den wohl bekanntesten niederdeutschen Schriftsteller Fritz Reuter (1810-1874) gemeinsam mit dem Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern das plattdeutsche Wort des Jahres. Eine Jury sichte die Einsendungen und wähle dann das Wort des Jahres aus, sagte Jahn. Gekürt würden zudem das beste aktuelle Wort auf Platt und die schönste Redensart. Sie sollen am 1. Juni im Schloss Stavenhagen bekannt gegeben werden.
Jährlich gehen Jahn zufolge mehr als 200 Vorschläge ein. «Sie kommen aus ganz Deutschland, sogar aus Bayern und Baden-Württemberg.» Einsendungen kämen auch von jungen Menschen. Die bisher jüngste Einsenderin sei erst vier Jahre alt gewesen. «Da hat dann die Mutter den Vorschlag abgeschickt.»