160 Jahre nach ihrem Erscheinen widmet das Wilhelm-Busch-Museum in Hannover den berühmten Lausbuben Max und Moritz eine Sonderausstellung. Unter dem Titel «BÖSE?! Widerstand und Verbrechen – 160 Jahre Max und Moritz» geht es vom 27. September bis 8. Februar 2026 unter anderem um die Frage, warum Wilhelm Buschs Figuren bis heute als Symbol für Ungehorsam, Schadenfreude und Grausamkeit gelten, wie es bei einem Pressetermin hieß.
Das Böse spielt in Buschs Werk eine große Rolle. «Das Gute – dieser Satz steht fest – ist stets das Böse, was man lässt», schrieb der Humorist und Dichter. Oder: «Ein guter Mensch gibt gerne acht, ob auch der andre was Böses macht.» Museumsdirektorin Eva Jandl-Jörg sagt über Max und Moritz: «Es ist eine tolle, spannende Geschichte, die sich hochschaukelt über sieben Streiche und dann in massivem Mord endet.» Das sei spannend und begeistere die Menschen.