Die Münchner Staatsanwaltschaft geht in einem großen Ermittlungsverfahren gegen 18 Manager und sonstige Beschuldigte eines Geflechts von Putzfirmen und Baudienstleistern vor, die ihre Arbeitnehmer unter menschenunwürdigen Bedingungen ausgebeutet haben sollen. Niedersachsen zählt zu den betroffenen Bundesländern.
Hauptverdächtige in München sind vier Führungskräfte des größten der insgesamt 14 Unternehmen, die nun in Untersuchungshaft sitzen, wie die Ermittlungsbehörde mitteilte. Die Vorwürfe: Schwarzarbeit, Menschenhandel, Ausbeutung, Zwangsarbeit und Steuerhinterziehung.