Der Fall eines auf Rügen von einem Auto angefahrenen und schwer verletzten Schülers geht in die nächste Instanz. Nach der Verurteilung des Autofahrers Anfang der Woche zu einer Geldstrafe von 12.000 Euro und einem Entzug des Führerscheins für anderthalb Jahre hat die Staatsanwaltschaft Stralsund Berufung eingelegt. Die Ermittlungsbehörde strebe ein höheres Strafmaß an, sagte ein Sprecher. Die Staatsanwaltschaft hatte zusätzlich zu einer Geldstrafe und zum zeitweisen Führerscheinentzug eine zweijährige Freiheitsstrafe auf Bewährung gefordert. Zuvor hatte der NDR berichtet.
Auch die Tatbestände sollen laut Staatsanwaltschaft überprüft werden. Das Amtsgericht Bergen befand den 47-Jährigen der fahrlässigen Körperverletzung sowie der Fahrerflucht schuldig. Die Staatsanwaltschaft hatte ihm unter anderem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr sowie gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.