Nach den tödlichen Schüssen auf vier Menschen im Landkreis Rotenburg steht ein Bundeswehrsoldat bald vor Gericht. Der Prozess soll voraussichtlich am 21. August vor dem Landgericht Verden beginnen, wie eine Sprecherin des Landgerichts mitteilte. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vierfachen Mord vor.
Tötete er aus Hass und Rache?
Der Soldat steht unter Verdacht, mit einer Waffe auf vier Menschen gezielt zu haben. Die Opfer überlebten den Angriff in der Nacht zum 1. März nicht. Sie stammten nach Angaben der Ermittler alle aus dem Umfeld der Ehefrau des mutmaßlichen Täters, die beiden hatten sich getrennt.
Der 32-Jährige soll erst ihren neuen Freund und dessen Mutter in Scheeßel getötet haben. Anschließend soll er im wenige Kilometer entfernten Bothel auf eine Freundin seiner Ex-Partnerin und deren dreijährige Tochter geschossen haben. Der Mann soll die Opfer aus Hass und Rache getötet haben, Hintergrund seien Eheprobleme gewesen.