Nach dem Messerangriff auf einen Sicherheitsmitarbeiter der Stadtverwaltung in Emden wird der 54 Jahre alte Angreifer dauerhaft in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Das ordnete die Schwurgerichtskammer des Landgerichts Aurich bereits am 9. Juli an, wie das Gericht nun mitteilte. Das Gericht nimmt an, dass der Mann unter einer paranoiden Schizophrenie leidet. Er war daher laut der Kammer zur Tatzeit schuldunfähig. Strafrechtlich wurde der Mann nicht verurteilt.
Wegen der schweren psychischen Erkrankung des Mannes und der davon ausgehenden Gefährlichkeit, besteht nach Einschätzung des Gerichts die Gefahr, dass «weitere erhebliche Straftaten» von dem 54-Jährigen ausgehen könnten, sollte er nicht langfristig behandelt werden.