Der Internationale Gerichtshof (IGH) hat gesprochen. Und obwohl sein neues Gutachten vom 23. Juli 2025 nur beratend ist, klingt es wie eine juristische Klatsche mit der Wucht eines globalen Fönsturms. Staaten dieser Welt, so die Richter, stehen völkerrechtlich in der Pflicht, das Klima zu schützen – nicht als nette Nebenaufgabe, sondern als existenzielles Muss.
Worum geht’s?
Die UN-Generalversammlung hatte das höchste Gericht der Welt 2023 gebeten, zwei Fragen zu klären:
- Welche rechtlichen Verpflichtungen haben Staaten, um den menschengemachten Klimawandel zu stoppen – auch für zukünftige Generationen?
- Welche juristischen Konsequenzen drohen, wenn Staaten diese Verpflichtungen verletzen?
Antwort: Eine Menge.