Von einer Cyberattacke auf den Krankenhausdienstleister Unimed sind auch Kliniken in Niedersachsen betroffen. Das Klinikum Oldenburg teilte mit, dass 433 Datensätze von Patientinnen und Patienten betroffen seien. Die Datensätze stammen demnach aus dem Zeitraum von 2005 bis 2021. Das Klinikum kündigte an, die Betroffenen persönlich zu informieren.
Das Krankenhaus verwies auf Informationen des Abrechnungsdienstleisters Unimed, wonach sich keine Finanzdaten wie Bankverbindungen oder Zahlungsdaten in den erbeuteten Datensätzen befänden. «Bei 79 der 433 Betroffenen waren den Angaben zufolge auch Gesundheitsdaten in den Datensätzen enthalten», teilte das Klinikum weiter mit. Genauere Angaben wurden nicht gemacht. Man habe Unimed aufgefordert, detaillierte Fakten zu den betroffenen Gesundheitsdaten vorzulegen. Das Klinikum hatte nach eigenen Angaben die Zusammenarbeit mit Unimed 2023 beendet.