Ein Urteil wegen falscher Notrufe gegen einen Mann hat ein Gericht heute bestätigt. Auch im Berufungsprozess sah es die Kammer als erwiesen an, dass der Mann 2024 unter anderem eine Geiselnahme vortäuschte, wie eine Sprecherin des Landgerichts Bückeburg mitteilte. Das Gericht bestätigte die sechsmonatige Freiheitsstrafe - setzte sie aber anders als in der ersten Instanz zur Bewährung aus.
Nach Angaben des Gerichts alarmierte der Mann im Januar 2024 die Polizei und gab an, neben seiner toten Mutter zu liegen und drei Geiseln genommen zu haben. Einen Tag später wählte er den Notruf und gab an, ein Haus stehe in Brand. Die Angaben waren alle gelogen, führten jeweils aber zu größeren Einsätzen von Polizei und Rettungskräften.