Nach dem Angriff auf Vollzugsbeamte des Jugendgefängnisses Hahnöfersand hat die Staatsanwaltschaft Hamburg Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefangenenmeuterei aufgenommen. Das Verfahren werde gegen einen 19-Jährigen und zwei 21-Jährige geführt, sagte der Sprecher der Justizbehörde, Dennis Sulzmann, der Deutschen Presse-Agentur. Bei dem Vorfall am Pfingstsamstag waren vier Bedienstete verletzt worden. Zwei von ihnen mussten im Krankenhaus behandelt worden.
Wegen Gefangenenmeuterei wird laut Strafgesetzbuch in Fällen ermittelt, in denen sich Gefängnisinsassen «zusammenrotten und mit vereinten Kräften einen Anstaltsbeamten (...) tätlich angreifen».