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Drei 18-Jährige nach Angriff auf Pfingstfest beschuldigt

Der Übergriff soll sich laut Zeugenaussagen ohne vorangegangenen Streit auf der Straße vor dem Festzelt ereignet haben. (Symbolbild) / Foto: David Inderlied/dpa
Der Übergriff soll sich laut Zeugenaussagen ohne vorangegangenen Streit auf der Straße vor dem Festzelt ereignet haben. (Symbolbild) / Foto: David Inderlied/dpa

Nach dem Angriff auf ein Pfingstfest in Niedersachsen ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen drei 18-Jährige. Was bisher zu den Hintergründen bekannt ist – und was noch unklar bleibt.

Nach dem Angriff auf Besucher eines Pfingstfestes im niedersächsischen Auhagen mit einem schwer verletzten Mann ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen drei 18 Jahre alte Beschuldigte. Einer der jungen Männer sei kurzfristig für eine polizeiliche Ermittlungsmaßnahme festgenommen, anschließend aber wieder entlassen worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Bückeburg der Deutschen Presse-Agentur. Alle drei Beschuldigten seien auf freiem Fuß.

Videos und Mitteilungen sind über ein Hinweisportal eingegangen

Zu möglichen Hintergründen des Angriffs machte die Staatsanwaltschaft zunächst keine weiteren Angaben. Die Polizei habe ein Hinweisportal eingerichtet, über das Videos und Mitteilungen eingegangen seien, sagte der Sprecher. Diese Hinweise würden nun ausgewertet. Einzelheiten zu einer möglichen Motivation oder zur genauen Zahl der Beteiligten nannte er nicht. Zeugen sollten zunächst unbeeinflusst vernommen werden.

Der 41 Jahre alte Verletzte werde weiterhin in einem Krankenhaus behandelt, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Weitere Angaben zum Gesundheitszustand machte er unter Verweis auf die Persönlichkeitsrechte des Mannes nicht.

Übergriff begann laut Zeugenaussagen ohne vorangegangenen Streit

Nach früheren Polizeiangaben hatten mehrere junge Männer in der Nacht auf Sonntag Besucher des «Auhäger Pfingstbiers» angegriffen. Der Übergriff soll sich laut Zeugenaussagen ohne vorangegangenen Streit auf der Straße vor dem Festzelt ereignet haben. Neben dem 41-Jährigen wurden demnach weitere Menschen verletzt. Die mutmaßlichen Angreifer waren zunächst vom Tatort geflohen. Auhagen liegt westlich von Hannover im Landkreis Schaumburg.

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