Der Prozess gegen vier ehemalige Bundeswehr-Soldaten vor dem Amtsgericht Eckernförde geht mit drei Bewährungsstrafen und einer Jugendstrafe zu Ende. Das Urteil des Gerichts weicht damit erheblich von den Forderungen der Staatsanwaltschaft ab. Es ist noch nicht rechtskräftig.
Für einen Diebstahl in besonders schwerem Fall sowie einen Diebstahl mit Waffen verurteilte das Gericht einen Angeklagten zu zwei Jahren Haft auf Bewährung. Sein Mittäter bei diesen Delikten wurde wegen seines Alters zum Tatzeitpunkt nach Jugendstrafrecht verurteilt. Er wurde deshalb nur verwarnt, muss 160 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten und bekommt eine Betreuungshilfe für ein Jahr.
Die anderen beiden Angeklagten wurden zu einem Jahr und drei Monaten auf Bewährung und einem Jahr auf Bewährung verurteilt. «Wir gehen nur von Einbruchsdiebstahl aus und nicht von gewerbsmäßigem Handel», sagte der Vorsitzende Richter in seiner Urteilsbegründung. Durch die Diebstähle sei ein Schaden von «mehreren Zehntausend Euro» entstanden.