Beim Arsendiebstahl aus einer Spezialfirma in Osterwieck im Landkreis Harz sind mehr Gefahrstoffe verschwunden als bislang bekannt war. Nach derzeitigem Ermittlungsstand seien neben den zwei Liter Arsentrichlorid auch drei Kilogramm hochreines Arsengranulat entwendet, teilte die Polizeiinspektion Magdeburg mit. Es handele sich dabei um hochgiftige Gefahrstoffe, von denen bei bereits geringster Menge eine akute Lebensgefahr ausgehe.
«Der Kontakt mit der Haut, das Einatmen oder Verschlucken selbst kleinster Partikel kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben», hieß es. Wer Behälter, Flaschen oder Kartons findet, die verdächtig erscheinen, soll diese nicht berühren oder öffnen, sondern den Notruf 110 oder 112 anrufen.