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AOK-Beschäftigte treten am Donnerstag in den Warnstreik

Bei der AOK kommt es am Donnerstag zum Warnstreik. (Symbolbild) / Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB
Bei der AOK kommt es am Donnerstag zum Warnstreik. (Symbolbild) / Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB

Verdi ruft AOK-Beschäftigte in Niedersachsen und Bremen zum Warnstreik auf. Kundgebungen in Hannover und Bremen, Forderung: 7,5 Prozent mehr.

Für Versicherte der AOK könnte es am Donnerstag zu längeren Wartezeiten kommen. Die Gewerkschaft Verdi ruft die Beschäftigten der Krankenkasse in Niedersachsen und Bremen an dem Tag zum Warnstreik auf. Damit will die Gewerkschaft in der aktuellen Tarifrunde den Druck erhöhen. Kundgebungen sind in Hannover und in Bremen geplant.

Die beiden betroffenen Ortskrankenkassen warnen vor möglichen Auswirkungen, wollen diese aber so gering wie möglich halten. «Die AOK Niedersachsen setzt alles daran, dass wir am Donnerstag über alle Kundenkanäle erreichbar sind und wir unsere Häuser für den Kundenservice geöffnet halten», teilte ein Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. «Eventuell ist mit geringfügig längeren Wartezeiten zu rechnen.»

Bei der AOK Bremen/Bremerhaven hieß es, Versicherte müssten am kommenden Donnerstag «mit Einschränkungen bei der persönlichen Beratung rechnen». Die beiden AOK-Hauptgeschäftsstellen in Bremen und Bremerhaven blieben aber geöffnet. «Ob kleinere Geschäftsstellen schließen müssen, ist noch nicht klar», so ein Sprecher. «Und es kann sein, dass die AOK an diesem Tag auch telefonisch nicht so wie gewohnt erreichbar ist.»

Die erste Runde der bundesweiten Tarifverhandlungen war Mitte Januar in Berlin ohne Ergebnis geblieben. Verdi fordert für die bundesweit rund 55.000 AOK-Beschäftigten 7,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 375 Euro mehr pro Monat. Die AOK-Tarifgemeinschaft hat laut Verdi bisher kein Angebot vorgelegt. Die zweite Verhandlungsrunde ist nächste Woche am Dienstag und Mittwoch geplant.

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