Die Zahl der an Osteoporose leidenden Menschen in Niedersachsen sinkt nach Daten der Krankenkasse AOK seit Jahren. 2023 seien 203.900 Menschen im Alter ab 35 Jahren mit der Diagnose gezählt worden - darunter über 170.000 Frauen, teilte die Krankenversicherung anlässlich des Welt-Osteoporose-Tages am 20. Oktober mit. Seit 2017 mit rund 225.000 Betroffenen sei der Trend laut Gesundheitsatlas Deutschland des Wissenschaftlichen Instituts der AOK rückläufig. Als Ursachen des Rückgangs werden calciumreichere Ernährung und Verzicht auf das Rauchen angenommen.
Osteoporose zählt zu den häufigsten Muskel-Skelett-Erkrankungen in Deutschland, bei der Erkrankung verlieren die Knochen an Stabilität, das Risiko für Knochenbrüche steigt. Hintergrund sind eine verringerte Knochenmasse und strukturelle Veränderungen des Knochengewebes. Laut Kasse kann etwa ein Calcium- oder Vitamin-D-Mangel dazu führen, dass Knochensubstanz abgebaut wird. Aber auch bestimmte Medikamente, vor allem Glukokortikoide oder Kortison, können demnach eine Osteoporose begünstigen.