In Ostfriesland hat der Bau einer weiteren Zentralklinik in Niedersachsen begonnen, die laut der Landesregierung ein wichtiger Baustein der künftigen Krankenhausversorgung im Bundesland werden soll. Auf einer Baustelle in der Gemeinde Südbrookmerland (Landkreis Aurich) setzten Gesundheitsminister Andreas Philippi (SPD) sowie Vertreter des Landeskreises und der Stadt Emden den ersten Spatenstich. Um den Neubau mit rund 800 Betten, der die bestehenden Kliniken in Emden, Aurich und Norden bis Ende des Jahrzehnts ersetzen soll, war jahrelange gerungen worden.
Mit dem Spatenstich werde Zukunft greifbar, sagte Philippi. «Wir bauen hier ein großes Zentralklinikum, was gut erreichbar ist für den gesamten Landkreis.» Ein solches Großkrankenhaus stabilisiere die Gesundheitsversorgung in der Region und helfe gegen den Fachkräftemangel im Gesundheitssystem. Die Zentralisierung entspreche moderner Gesundheitspolitik. «Es ist ein Zeichen für die Region und für die Zeit, dass die vieldiskutierte Krankenhausreform hier endlich greifbar wird», sagte der Minister. «Das ist Zukunft pur.»