Die Spargelzeit klingt aus, nun geht es mit der Ernte der Heidelbeeren in Niedersachsen los. «Das wird keine Riesenernte, aber wir gehen von guter Qualität in ausreichender Menge aus», sagte Fred Eickhorst, Geschäftsführer der Vereinigung der Spargel- und Beerenanbauer. Die offizielle Saisoneröffnung fand am Mittwoch auf dem Helkenhof der Familie Rodemeier in Walsrode statt.
Die widerstandsfähige Beere, die an ein bis zwei Meter hohen Sträuchern wächst und der kaum Schädlinge etwas anhaben können, habe sich im Frühjahr gut entwickelt. Im Süden sei man schon weiter, im Norden starte man jetzt mit der Sorte Duke. Die Pflücker sind angesichts steigender Temperaturen und nachlassendem Regen in den nächsten Tagen optimistisch.
Niedersachsen ist nach Angaben der Landwirtschaftskammer Deutschlands größtes Anbaugebiet. Im vergangenen Jahr hatten laut Statistischem Landesamt 156 Betriebe (2022: 153 Betriebe) insgesamt 9923 Tonnen (9457 Tonnen) Kulturheidelbeeren geerntet. «Wir erwarten an die 12 bis 13.000 Tonnen und werden damit etwas drüber sein im Vergleich zu 2023», meinte Eickhorst. Die Ernte beginne wegen der warmen Monate Februar und März 14 Tage früher als in den Vorjahren.