Die angespannte Lage im Iran versetzt den früheren Niedersachsen-Chef des Deutschen Gewerkschaftsbunds, Mehrdad Payandeh, in große Sorge. «Wir bangen um unsere Verwandten», sagte der 1985 aus dem Land geflohene Gewerkschafter der Deutschen Presse-Agentur.
Bei den jüngsten schweren Unruhen im Iran wurden nach Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen Tausende Menschen getötet. Zudem soll es Zehntausende Festnahmen gegeben haben. Um eine Verbreitung von Informationen über Demonstrationen und Opfer zu verhindern, hat die iranische Führung bereits vor mehreren Wochen weitreichende Telefon- und Internetsperren veranlasst.