Eine Woche vor dem Christopher Street Day in Bremen befürchten die Organisatoren eine Verkürzung der Strecke ihres Demonstrationsumzuges. Der Polizei stünden «derzeit nicht ausreichend Ressourcen zur Verfügung, um die vollständige Route abzusichern», hieß es in einer Pressemitteilung der Veranstalter. Die CSD-Organisatoren bezogen sich dabei auf «Informationen, die an den Verein herangetragen wurden».
Innenbehörde: CSD wird gut geschützt
Laut Bremer Innenressort dagegen stimmen Polizei und Veranstalter den genauen Verlauf der Strecke derzeit noch miteinander ab. Nach Informationen von «Weser-Kurier» und «buten un binnen» ist von der Polizei noch keine Entscheidung zur Länge der Route getroffen worden.
«Für die Sicherheit beim CSD setzt die Polizei so viele Kräfte ein, wie die Lage erfordert. Der CSD hat in diesem Jahr eine hohe Bedeutung, und er wird gut geschützt», teilte René Möller, Sprecher der Innenbehörde, auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Konkrete Hinweise auf eine Gefährdung des Bremer CSD liegen derzeit nicht vor, betonte Möller.