Die Bevölkerungszahl in Niedersachsen wird im Jahr 2040 landesweit etwa auf demselben Niveau sein wie 2020 - aber mit regional deutlich spürbaren Unterschieden. Der Anteil der Menschen im Alter ab 65 Jahren wird deutlich steigen. Zu diesen Ergebnissen kommt die am Dienstag vorgelegte neue Bevölkerungsvorausberechnung des Datenportals «Wegweiser Kommune» der Bertelsmann Stiftung mit Sitz im nordrhein-westfälischen Gütersloh. Insgesamt wird die Bevölkerungszahl von 2020 bis 2040 laut Prognose um 0,1 Prozent ansteigen - etwas weniger als im bundesweiten Durchschnitt, wo das Wachstum in dem Zeitraum bei 0,6 Prozent liegen soll.
Der Prognose zufolge wird die Bevölkerung in der kreisfreien Stadt Salzgitter mit 9,1 Prozent am stärksten wachsen. Unter den Landkreisen dürfte die Bevölkerung des Emslandes am stärksten zunehmen, und zwar um 5,4 Prozent. Den größten Bevölkerungsverlust erwarten die Expertinnen und Experten der Stiftung in Braunschweig (minus 9,7 Prozent) und im Landkreis Lüchow-Dannenberg (minus 6,3 Prozent).