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Niedersachsen: Sicherheits- und Ordnungsdienste entlasten Personal in Freibädern

Ein Mann springt zur Eröffnung der Freibadsaison mit einem Kopfsprung ins Becken eines Freibades. (Symbolbild) / Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Ein Mann springt zur Eröffnung der Freibadsaison mit einem Kopfsprung ins Becken eines Freibades. (Symbolbild) / Foto: Julian Stratenschulte/dpa

In Hannover, Braunschweig und Osnabrück unterstützen Sicherheits- und Ordnungsdienste an heißen Tagen das Personal in Freibädern und achten auf die Badeordnung.

Am heißen Wochenende setzen mehrere niedersächsische Städte in Freibädern auf Unterstützung durch Sicherheits- oder Ordnungskräfte. In Hannover werden nach Angaben der Stadt in jeder Sommersaison Sicherheitskräfte in städtischen Freibädern eingesetzt. Eine Ausweitung im Vergleich zu früheren Jahren nannte die Stadt nicht. Allerdings habe es zusätzliche Schulungen durch die Polizei für das Personal gegeben.

Sicherheitskräfte achten auf Einhaltung der geltenden Regeln

Die Sicherheitskräfte unterstützten das vorhandene Personal, teilte ein Stadtsprecher mit. Sie achteten auf die Einhaltung der geltenden Regeln und auf einen geordneten Ablauf des Badebetriebs. Eine Auswertung des Einsatzes sei situativ jederzeit möglich.

Auch in Braunschweig wird nach Angaben der Stadtbad Braunschweig Sport und Freizeit GmbH abhängig von Wetterlage und erwartetem Besucheraufkommen ein Ordnungsdienst eingesetzt. Für dieses Wochenende sei im Freibad Bürgerpark der Einsatz einer einzelnen Person geplant. Der Ordnungsdienst solle den Gästen ein sicheres Gefühl geben und Abläufe optimieren, hieß es. Bedrohungen und Angriffe gebe es in Braunschweig nur selten.

Aufsichtskräfte sollen sich stärker aufs Wasser konzentrieren

An hochsommerlichen Tagen seien in den großen Freibädern mehr als 3.000 Badegäste nicht unüblich, teilte die Stadtbad-Gesellschaft mit. Das fordere Aufsichts- und Kassenkräfte enorm. Ordnungskräfte könnten dann etwa bei der Durchsetzung der Haus- und Badeordnung unterstützen – etwa bei Vermüllung, Alkohol- oder Cannabiskonsum.

Auch die Erkennung von Schwarzbadern oder Unterstützung bei starkem Besucherandrang an den Kassen gehörten zu den Aufgaben. So könnten sich Aufsichtskräfte stärker auf die Wasseraufsicht konzentrieren.

Einsatz des Sicherheitsdienstes nicht ausgeweitet 

In Osnabrück setzen die Stadtwerke im Moskaubad nach eigenen Angaben bereits seit mehreren Jahren einen Sicherheitsdienst ein. Dies geschehe aber nicht wegen steigender Gewalt, teilte ein Sprecher mit. Vielmehr unterstütze der Dienst die Beschäftigten am Beckenrand und helfe Badegästen etwa bei kleineren Verletzungen, klemmenden Spinden oder anderen Fragen.

Gerade an heißen Tagen mit schätzungsweise 4.000 Gästen müsse der Fokus der Fachkräfte auf den Wasserflächen liegen. Der Einsatz des Sicherheitsdienstes sei in den vergangenen Jahren nicht ausgeweitet worden.

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