Die Aussichten auf ein Sommerwochenende sind gut, ein Bad in Nord- oder Ostsee verspricht Abkühlung. Doch gerade «während heißer Wetterlagen wie in den kommenden Tagen sehen wir immer wieder, dass Menschen ihre Leistungsfähigkeit überschätzen», sagte Ken Blöcker, Geschäftsführer der DLRG Schleswig-Holstein, der dpa. Worauf Badende im Meer achten sollten - ein Überblick:
Gibt es Unterschiede zwischen Baden im Meer, im Fluss oder im See?
«Das Baden im Meer unterscheidet sich vor allem dadurch, dass sich die Bedingungen deutlich schneller verändern können als an vielen Seen und Flüssen», sagt Blöcker. Wind, Wellen und Strömungen könnten die Bedingungen binnen kurzer Zeit verändern: Sandbänke verlagerten sich, neue Tiefen entstünden, Strömungen bauten sich auf. «Ein Strandabschnitt, der morgens noch ruhig wirkt, kann wenige Stunden später deutlich anspruchsvoller sein.»
Viele Risiken seien zudem kaum zu erkennen. Strömungen verliefen häufig unter der Wasseroberfläche, Wind könne Schwimmer oder Wassersportler unbemerkt abtreiben und Wellen erschwerten Orientierung und Kraftaufwand.